13.04.2015 | Mobile Authentifikation mittels Retina Scanning (MARS) ...

13.04.2015 12:00

Am 31.03.2015 ging das 3-jährige Forschungsprojekt MARS (Mobile Authentifikation mittels Retina Scanning) erfolgreich zu Ende. Im Rahmen des Verbundvorhabens zur Ausschreibung „Biometrie“ im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ unter der Federführung des Projektträgers BMBF (Bundesminsterium für Bildung und Forschung) fand sich zu Beginn des Jahres 2012 eine Projektgruppe aus 9 Unternehmen zusammen, um die Zukunftsfähigkeit des Retina-Scans zu bewerten. Mitglieder des Konsortiums waren neben der P3N BERATUNGs GMBH die Fraunhofer Institute IPMS und ISI, Securitas, Dermalog, Pitcom, IMM, IMMS und Apploft. Das Zwickauer Beratungshaus arbeitete insbesondere auf der Anwenderseite aktiv mit. P3N gestaltete in dieser Rolle Anwendungsszenarien, modellierte Prozesse, führte Nutzerbefragungen durch und testete einen Prototypen. Ziel des Forschungsprojekts war es, ein mobiles Erkennungsgerät zu entwickeln, mit dem die Retina als nicht manipulierbares biometrisches Erkennungsmerkmal einer Person gescannt wird und somit andere Erkennungsmethoden (PIN, TAN, Fingerabdruck, Passwörter, u. a.) aus Sicherheitsperspektive qualitativ übertrifft. Diskutiert wurden in diesem Kontext sowohl rechtliche Aspekte und die gesellschaftliche Akzeptanz des Retina-Scans als Sicherheitsmaßnahme als auch typische und sinnvolle Anwendungsgebiete sowie mögliche technische Umsetzungsszenarien. „Wir waren gern Teil dieses spannenden und zukunftsweisenden Forschungsprojekts“, sagt Frank Hummel, Geschäftsführer der P3N BERATUNGs GMBH. „Ob und inwieweit sich der Retina-Scan als sicherheitsrelevante Maßnahme durchsetzt, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Dies sind zum einen technische Entwicklungen wie die Miniaturisierung der Technik selbst, aber auch offene Fragen hinsichtlich rechtlicher Aspekte und dem Datenschutz.“ Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt unter Anwendergesichtspunkten stellt P3N ihren Kunden gern zur Verfügung. Das Unternehmen wird die weitere Entwicklung biometrischer Verfahren intensiv beobachten und ggf. mit den Konsortialpartnern gemeinsam weiter entwickeln.

 

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